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Mein Alltag #withariane

Ariane in unseren Leben

Seit mehreren Jahrzehnten – ohne dass wir uns dessen bewusst sind – spielt der Weltraum eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft und unseren Lebensweisen. Es vergeht nicht ein Tag, dass wir nicht direkt von den Daten der Satelliten, die von einer Ariane Rakete in die Umlaufbahn gebracht wurden, profitieren. Sie sind mehrere Hundert, die ohne Unterbrechung, um unseren Planeten kreisen – und das in mehr als 30.000 km/h. Wissenschaft, Navigation, Telekommunikation, Erdbeobachtung, Meteorologie – all diese Anwendungen sind in dieser kurzen Zeit nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Die Wettersatelliten zum Beispiel dienen dazu, Informationen und Bilder zu sammeln, die den Meteorologen ermöglichen, ihre Vorhersagen mit immer größerer Genauigkeit und Reaktionsfähigkeit auszuarbeiten und zu verbessern. Ohne Unterlass folgen Letztere der Bildung und Fortbewegung einiger meteorologischer Phänomene wie Taifune, Stürme und Hurrikane – so können wir Naturkatastrophen besser antizipieren und entgegentreten.

Die Satelliten sind für die Wissenschaft wie für unser tägliches Leben unabdingbar geworden.

Mein Tag mit Ariane

Sie finden Ihre Frühstückflocken köstlich? Danken Sie den Wettersatelliten, die tausende Daten in Realzeit sammeln und so den Landwirten ermöglichen, den Zustand Ihrer Kulturen während der Wachstumsphase zu überwachen und eventuelle Mängel in Wasser, Stickstoff oder Dünger zu beheben. Die Temperaturen und die Niederschläge vorauszusehen hilft, die Nutzpflanzen zu schützen und trägt zur Optimierung des Anbaus bei. Sie mögen es, Ihre Zeit in den sozialen Netzwerken zu verbringen und Sie wollen Ihre Story auf Instagram posten? Das Foto Ihrer Buddha-Schale wird um die Welt gegangen sein, bevor es für Ihre Abonnenten sichtbar wurde. Sie wollen Ihre Lieben zum Mittagessen treffen und Sie wissen nicht, wo sich „dieses neue Tapas Restaurant“ befindet? Ihre Geolokalisierung und die Berechnung Ihrer Route sind nur dank der Satelliten möglich, die in der Lage gewesen sind, die notwendigen Daten zusammenzufügen, damit Ihr on-line Kartendienst richtig funktioniert. Sie haben die Fußball-Weltmeisterschaft diesen Sommer verfolgt? Auch da konnten Sie dank der Satelliten die Übertragungen der Spiele live erleben.

Die Erde vom Himmel aus gesehen

Beobachtung, die wesentlich zur Vertiefung unserer Kenntnisse der Welt beiträgt. Innerhalb von vierzig Jahren ist die Auflösung der Satellitenbilder immer weiter gestiegen von 80 Meter zu 50 Zentimeter. Als solche stellen sie wertvolle Überwachungsinstrumente dar, die es ermöglichen, die großen Bedrohungen unserer Zeit zu überwachen, indem sie die Erwärmung des Klimas und andere Naturkatastrophen (Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürme, Brände usw.) verfolgen und verwalten. Diese Themen des 21. Jahrhunderts sind von immenser Tragweite und könnten nicht ohne die Hilfe von den von Satelliten gesammelten Daten gemessen und ausgewertet werden. Durch die Förderung der Antizipation erleichtern Satelliten auch die Durchführung von Aktionen und Interventionen, die sowohl darauf abzielen, Menschen als auch an ihr Eigentum, ihre Kulturen und Häuser zu schützen. Die Ozeane, zum Beispiel, werden täglich von Satelliten überwacht, die Wellen, Strömungen, Temperatur, Salzgehalt, Wasserstand, etc. für eine Voraussage der ozeanografischen Tendenzen messen, die dank der Verbindung von Satellitenbeobachtungen (z.B.: Topex/Poseidon, Satellit von Ariane 4 im August 1992 in den Umlauf gebracht) und automatischen Schwimmkörpern (z.B.: Argo System) bis zu zwei Wochen Laufzeit gehen.

Zum Beispiel: ENVISAT

Im März 2002 im Rahmen des 11. Starts der Ariane 5 platzierte Arianespace in der sonnensynchronen Umlaufbahn quasi in der Polarumlaufbahn den europäischen Satelliten für die Umwelt ENVISAT der europäischen Weltraumagentur (ESA). Für mehr als ein Jahrzehnt hat ENVISAT sowohl Wissenschaftlern als auch mehreren Operationsdiensten eine Vielzahl von Daten zur Erdbeobachtung geliefert. Kombiniert mit denen von den Satelliten ERS-1 und ERS-2 haben diese Daten ermöglicht, insbesondere die Entwicklung von Umweltphänomen wie den fortschreitenden Rückzug des Packeises in der Arktis und die Variationen des Ozonschichtlochs in der Antarktis zu verfolgen. Während seiner Mission hat ENVISAT die Ozeanströmungen, die Meeresspiegel, die Oberflächentemperaturen der Ozeane, die Chlorophyllkonzentrationen, etc. gemessen. Er diente ebenfalls dazu die Entwicklung der Luftverschmutzung durch die Messung der Kohlendioxid-und Methangehalte bestimmter geografischer Bereiche zu verfolgen. Sein Radar-Imager hat die Bodenbewegungen von Erdbeben und Vulkanausbrüchen kartographiert, was das globale Verständnis der Mechanismen der Tektonik und des Vulkanismus erleichtert. So viele Maßnahmen, die so geholfen haben, den Klimawandel besser zu verstehen und zu bekämpfen, während die Sicherheit der Zivilgesellschaft gewährleistet wird.

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